Ein 43-jähriger Beamter wurde jetzt vom Stadtrat in München wegen zahlreicher dienstrechtlicher Tatbestände vom Amt verwiesen. Dabei sind außer – sowie innerdienstliche Verstöße gegen das Dienstrecht bekannt geworden, die von Durchtrennung von Kabeln, Beleidigungen und Drohungen gegen Mitarbeitern und Vorgesetzten, Lärmbelästigung bis hin zu Betrug, Trunkenheit im Verkehr, Widerstand gegen Vollstreckungs-Beamte, Körperverletzung und Tötung eines Hasen reichten.
Das Oberverwaltungsgericht Koblenz entschied in seinem Urteil, dass Beamte in Rheinland-Pfalz bei einer Berufung zum Beamten nicht älter als 45 Lebensjahre sein dürfen. Grund für das Urteil war die Einreichung von Klagen mehrerer angestellter Lehrer gegen die Altersbeschränkung für eine Verbeamtung.
Der Beruf Lehrer, ob als Angestellter oder Beamter, ist für viele junge Menschen trotz der oftmals derzeitigen härteren Schulbedingungen der Traumberuf schlechthin. Lehrer sein bedeutet nicht nur Unterrichtsstoff zu vermitteln, Elterngespräche zu führen und Zeugnisse auszustellen, sondern auch den Unterrichtsstoff der nächsten Tage vorzubereiten.
Saarland weiterhin gegen Anpassung der Beamtenbesoldung und auf Nullrunden Kurs Sollten im Saarland Steuereinnahmen in Millionenhöhe abgeschätzt werden können, so ist es laut dem Deutschen Beamtenbund (dbb) nicht mehr tragbar, Beamte weiterhin einer Nullrunde auszusetzen und die Staatsdiener "weiter als Sparschweine zu missbrauchen", wie der dbb-Landeschef Artur Folz kund gab.
Beamte, die in eine höhere Dienststelle dauerhaft wechseln, müssen künftig innerhalb einer Frist von 18 Monate dementsprechend besoldet werden. Das entschied das Bundesverwaltungsgericht in Berlin in seinem Urteil.
EU-Abgeordnete, Inge Gräßle beantragte im Parlament die Abschaffung einiger Sonderrechte, die für die rund 46.000 EU-Beamten bisher geltend waren.
Rund 630 Richter und Staatsanwälte in Mecklenburg-Vorpommern fordern neben dem Richterbund MV mehr Geld vom Land. Dabei soll die Besoldung auf mindestens fünf Prozent steigen. Ob dem entsprochen werden kann, wird das Bundesverfassungsgericht entscheiden.
