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Beamte in Sachsen und Bayern verdienen in den Besoldungsgruppen A7, A9 und A13 mehr als ihre Kollegen in anderen Bundesländern, bei gleicher Arbeit und gleicher Arbeitszeit von 40 Stunden pro Woche. Saarland und Berlin zahlen ihren Beamten hingegen die geringste Beamtenbesoldung. Thüringen, Hessen und Sachsen-Anhalt liegen im oberen Bereich, wie aus dem jüngsten Besoldungsreport des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) hervorgeht. Insgesamt sind in Deutschland nach Gewerkschaftsangaben 1,84 Millionen Beamte tätig.

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Im Tarifkonflikt zwischen Gewerkschaften und Arbeitgeber anlässlich der Tarifrunde TVöD 2018 gibt es bisher keine Einigung. Eine Annäherung ist ebenfalls noch nicht in Sicht. Die ersten beiden Tarifverhandlungen Ende Februar und zuletzt Mitte März blieben ohne Ergebnis. Eine dritte Tarifverhandlung wurde für den 15. und 16. April in Potsdam angesetzt.
Betroffen sind rund 2,3 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen (TVöD) sowie 344.000 Bundesbeamte und Beamtenanwärter, auf denen das Tarifergebnis übertragen werden soll.

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08.02.2018 - Forderungsbeschluss
26. Februar 2018 – Auftaktrunde (Erste Verhandlungsrunde)
12./13. März 2018 – Zweite Verhandlungsrunde
15./16. April 2018 – Dritte Verhandlungsrunde

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Besoldungsrunde 2018 Bundesbeamte

  • Tarifergebnis vom 17.04.2018:
    • 01.03.2018: +2,99 % (0,2 % werden gemäß §14a BBesG als Versorgungsrücklage abgeführt)
    • 01.04.2019: +3,09 %
    • 01.03.2020: +1,06 %
  • Laufzeit: bis 30.08.2020
  • Besoldungstabelle Bund 2018 / 2019 / 2020
  • Chronik der Tarifrunde
  • Info: Bundesbeamte Übersicht

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In Thüringen steigen die Krankheitskosten für Beamte stark an. Allein im Jahr 2016 zahlte die Thüringer Landeskasse 86 Millionen Euro Beihilfe für Behandlungen in Krankenhäusern und bei Ärzten.

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Gemäß dem neuen Landesbesoldungsanpassungsgesetz, das am 15. November 2017 in Schwerin in einer ersten Lesung beraten wurde, sollen Beamte in Mecklenburg-Vorpommern nicht mehr länger als ein halbes Jahr nach den Einkommensanhebungen für tariflich angestellte Beschäftigte auf ihre Besoldungserhöhungen warten müssen. Hier soll demnach eine zeitliche Begrenzung greifen.

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Georg Schertz, ehemaliger Polizeichef und nun im Ruhestand, warnt vor einem enormen Defizit an Polizeibeamten in Berlin. Insgesamt seien 8.000 Beamte zu wenig auf den Berliner Straßen unterwegs. Er selbst legte sein Amt 1992 nieder und ging in Pension. Zuvor war er von 1987 bis 1992 Polizeipräsident in Westberlin, danach im gesamten Stadtgebiet. Nach dem Mauerfall wurde die Polizei in ganz Berlin zusammengelegt. So kam man auf eine Anzahl von rund 21.000 Polizeibeamten, wie Schertz sich erinnert.

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Das Bundesverfassungsgericht muss bald über vier Verfassungsbeschwerden mündlich verhandeln, die von Lehrern eingelegt wurden. Grund ist das geltende Streikverbot für Beamte.
Vier verbeamtete Lehrer aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein vertreten die Ansicht, dass Lehrer als Beamte keine hoheitliche Tätigkeit ausüben und demnach das Streikverbot für Beamte nicht greifen könne. Das Streikverbot sei nicht mit völkerrechtlichen Vorgaben zu vereinbaren und unverhältnismäßig.

Bundesverfassungsgericht will über Streikverbot für Beamte verhandeln

Bisher hatten die vier Lehrer Erfolg mit ihrer Klage. Erfolg in der Hinsicht, dass das Bundesverfassungsgericht mündlich über die Verfassungsbeschwerden verhandeln wird. Der Verhandlungstermin wurde dabei vom Zweiten Senat auf den 17.01.2018 gelegt. Das Urteil wird gewöhnlich einige Monate später verkündet werden.

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Ein neuer Gesetzentwurf für die Beamten in Sachsen-Anhalt wurde nun auf den Weg zur Diskussion in den zuständigen Ausschüssen gebracht.
Der Gesetzentwurf sieht unter anderem Verbesserungen und Neuregelungen zum Wehnachtsgeld und zu den Sonderzahlungen, der Familienpflegezeit und einer verlängerten Lebensarbeitszeit vor.

Lebensarbeitszeit wird erhöht

Die Lebensarbeitszeit der Landesbeamten soll an die Lebensarbeitszeit der Angestellten angepasst werden. Bisher konnten die Staatsdiener bereits früher in Pension gehen. Arbeitnehmer hingegen erst später.

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Gemäß dem Bundesverwaltungsgericht ist die Besoldungsreform für Professoren mit Wirkung vom 1. Januar 2013 im Land Rheinland-Pfalz verfassungsgemäß (Urteil vom 21. September 2017, 2 C 30.16). Die Besoldungsreform bezog sich auf die teilweise Anrechnung des erhöhten Grundgehalts und auf die Höhe der Leistungsbezüge für Professoren.
Hintergrund für das Urteil ist ein Professor in Rheinland-Pfalz, der im Jahr 2009, also vor der Besoldungsreform, zum Grundgehalt der Besoldungsgruppe W 2 auch Leistungsbezüge in Höhe von 300 Euro bezog. Die Bezüge wurden im Rahmen seiner Berufung verhandelt.

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Eine Polizeiakademie hatte vier Polizeianwärter nach vorheriger Zusage doch noch abgelehnt, da bekannt wurde, dass jeder von ihnen mindestens ein Ermittlungsverfahren in der Vergangenheit verbuchen konnte. Die vier Polizeibeamten legten Klage ein und bekamen teilweise Recht vom Verwaltungsgericht (VG) Gießen.

Zwei Polizeianwärter verbindlich eingestellt

Die vier Polizeianwärter wurden mithilfe der gerichtlichen Entscheidung teilweise zum Einstellungstermin im September 2017 zum Vorbereitungsdienst an der Polizeiakademie zugelassen. Die Polizeiakademie lehnte die Bewerber nach der Zusage ab, da jeder von ihnen in der Vergangenheit mindestens ein staatsanwaltschaftliches Ermittlungsverfahren, beispielsweise wegen Körperverletzung, anhängig hatte. Allerdings führten die damaligen Verfahren zu keiner Verurteilung.

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