Die neuen Tabellenwerte der Besoldungstabelle Brandenburg werden sich zum 01.12.2022 um 2,8 Prozent, wie aus der Pressemitteilung des Finanzministeriums Brandenburg zu entnehmen ist. Darin heißt es, dass das Tarifergebnis aus dem öffentlichen Dienst TV-L auf die Beamtinnen und Beamte im Land übertragen werden soll. Dies bedeutet, Brandenburger Beamte erhalten zum 01.12.2022 mehr Besoldung. 

Das Land Brandenburg begrüßt den Tarifabschluss vom 29.11.2021 für die Beschäftigten im TV-L. Sie kündigen an, das Tarifergebnis auf die Landesbeamten zu übertragen. Nachfolgend ein Ausschnitt aus der Pressemitteilung des Ministeriums der Finanzen Brandenburg.

Der Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CDU) hat eine inhaltsgleiche Übertragung des Tarifabschlusses auf die bayerischen Landesbeamten angekündigt. Damit steigt die Beamtenbesoldung für die Staatsdiener zum 01.12.2022 um 2,8 Prozent. 

Das Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern hat bezüglich der Tarifrunde 2021 TV-L eine systemgerechte Übertragung auf seine Landesbeamten angekündigt. Nachfolgend die bekanntgegebene Pressemitteilung.

Das Land Bayern hat bekanntgegeben, das Tarifergebnis 1:1 auf seine Landesbeamten zu übertragen. Folgende Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat wurde diesbezüglich veröffentlicht:

Bisher war Berlin das einzige Bundesland, in dem bislang die Regelaltersgrenze für Beamte noch nicht angehoben wurde. Dies soll sich nun ändern. Auch Berliner Staatsdiener sollen nun bis zum 67. Lebensjahr arbeiten.

Die Besoldungsrunde 2021 startete am 08.10.2021 in Berlin. Am 29.11.2021 gab es eine Tarifeinigung.

Beamte, die nicht gegen das Coronavirus geimpft sind, erhalten trotz Anordnung zur Quarantäne weiterhin ihre Besoldung. Anders als bei Angestellten: Sie erhalten kein Gehalt, sofern sie in Quarantäne gehen müssen und ungeimpft sind.

Das Verwaltungsgericht Hannover hat die Klage von Förderschullehrer*innen auf höhere Besoldung abgewiesen (Az.: 2 A 3188/19). Die Berufung wurde mit Blick auf ähnliche Verfahren zugelassen.

Beamte in Schleswig-Holstein können sich bald über eine Besoldungserhöhung freuen. Nach den Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts über die Beamtenbesoldung in Nordrhein-Westfalen und Berlin muss nun auch Schleswig-Holstein nachziehen. Die Besoldung wurde in den beiden Bundesländern teilweise als verfassungswidrig erklärt.

Ab 01. August 2021 erhalten die rund 3.000 Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer in Thüringen mehr Geld. Ihre Besoldung richtet sich nun nach der Besoldungsgruppe A 13. Dies beschloss der Landtag im Dezember 2020.