Beamtenberufe werden bestimmten Besoldungsgruppen zugeordnet. Ebenso entscheidend ist die Qualifikation und die Erfahrung des jeweiligen Beamten. So können beispielsweise Lehrer in die Besoldungsgruppe A 10 eingruppiert werden, aber auch in die Besoldungsgruppe A 11 oder A 12. Hier hängt es entscheidend davon ab, in welchem Bundesland unterrichtet wird, welche Schulform vorliegt und welche Erfahrungszeiten der Lehrer gesammelt hat. Das Gleiche gilt auch bei anderen Beamtenberufen. Die nachfolgende Auflistung kann deshalb nur grob einen Richtwert zur Eingruppierung geben.

Person, die nach Beendigung des Medizinstudiums und der klinischen Ausbildung die Staatliche Zulassung (Approbation) erhalten hat, um Kranke zu behandeln und zu operieren. In Deutschland ist ein Medizinstudium für die Erlangung der Approbation unausweichlich. Im Normalfall sind dafür 12 Semester anberaumt. Nach den 12 Semestern können sich Ärzte weiter zum Facharzt spezialisieren. Dies erfordert in der Regel eine erneute Studienzeit von mindestens 6 Semestern. Ärzte können nach erfolgreichem Studium als niedergelassene Ärzte in einer Praxis tätig sein oder aber in einer Klinik angestellt werden. Auch sind Ärzte in Forschung und Universitäten als Dozenten aktiv.

 

 

 

Beamtenanwärter sind Beamte, die sich noch im Ausbildungsverhältnis der entsprechenden Laufbahn befinden. Sie erhalten keine Besoldung in dem Sinne, sondern Anwärterbezüge. Die Anwärterbezüge setzen sich aus dem Anwärtergrundbetrag, etwaigen Anwärtersonderzuschlägen, dem Familienzuschlag und den vermögenswirksamen Leistungen zusammen.

Die Dienstrechtsreform beinhaltet die grundlegende Änderung der Beamtenbesoldung und ist im Bundesbesoldungsgesetz § 27 Abs.1 und Abs.3.  geregelt.. Nach der Reform war die stärkste Änderung, dass die Beamten nun nicht mehr in Intervallen von zwei Jahren automatisch ein höheres Grundgehalt erhalten.