Die Reallöhne in Deutschland sind laut Statistisches Bundesamt im Vergleich zur Inflationsrate im dritten Quartal 2011 nur gering gestiegen. Insgesamt stiegen die Löhne um etwa 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, da aber eine Inflationsrate von 2,5 Prozent abzuziehen ist, bleibt lediglich ein Anstieg der Reallöhne von 0,6 Prozent übrig. Gemäß den Statistikern ist der reale Lohnanstieg von 0,6 Prozent der geringste seit zwei Jahren.
Die Beamtenbesoldung in Nordrhein-Westfalen ist seit mindestens fünf Jahren stark durch Einsparungen seitens der Regierungen geprägt. Dies ergibt sich aus dem Abschluss des Landeshaushaltes der letzten Jahre bis einschließlich dem Jahre 2011.
Am 13. Dezember 2011 kam es in Dresden zu einer Protestaktion, bei der sich zahlreiche Beamte und die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes vor der Staatskanzlei versammelten.
Die Koalition in Berlin hatte kürzlich beschlossen, nicht wieder zu einer Lehrer-Verbeamtung zurückzukehren. Eine Verbeamtung von Lehrer wurde in Berlin im Jahre 2004 abgeschafft. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) reagierte positiv auf das Ergebnis, da möglicherweise durch eine Rückkehr zum Beamtenstatus Ärger und Streit ausgelöst worden wäre.
Beamte, Soldaten und Richter des Bundes sollen den seit 2006 nicht gewährten Teil ihres Weihnachtsgeldes ab 01. Januar 2012 in ihre monatliche Beamtenbesoldung einkalkuliert bekommen. Das geht aus einem von CDU/CSU und FDP vorgelegten Gesetz zur Wiedergewährung der Sonderzahlung hervor.
In den Jahren 2007 bis 2011 stieg die Quote derjenigen Befragten, die Beamten im Rahmen einer Forsa-Umfrage im öffentlichen Dienst positive Eigenschaften zukommen ließen. Negative Eigenschaften sind in der Quote hingegen zurückgegangen.
Am Donnerstag, den 03. November 2011, demonstrierten rund 3.500 Beamte in Rheinland-Pfalz vor dem Mainzer Landtag gegen die Sparpläne der Regierung. Etwa 4.200 Lehrer an Gymnasien protestierten gegen die Sparpläne in Form einer Unterschriftensammlung, die vom Philologenverband Rheinland-Pfalz dem Staatskanzleichef Martin Stadelmaier (SPD) überreicht wurde.
In Niedersachsen sollen Beamte laut Gesetzentwurf der Regierung bis zum 70. Lebensjahr arbeiten. Der Entwurf zur Beamtenrechtsreform wurde bereits verabschiedet.
Rund 1.800 Lehrer und Schulleiter in Schleswig-Holstein erhielten kürzlich Post vom Schulministerium des Landes. Nicht etwa wegen einer höheren Beamtenbesoldung, sondern wegen eines angeblichen Fehlverhaltens der Beamten.
Heute am Donnerstag, dem 27. Oktober 2011, werden sich die Ministerpräsidenten der Länder zu einer Konferenz in Lübeck treffen, um sich mit dem neuen Konzept zu den Standorten der Bundeswher zu befassen. Dieses soll bis zum Jahr 2017 umgesetzt werden.
Beamte in Niedersachsen sollen ebenso wie ihre angestellten Kollegen mit 67 statt mit 65 Jahren in den Ruhestand gehen. Dabei gilt die Geburtsjahrgangsgrenze 1964. Für alle Beamten, die vor 1964 geboren wurden, gilt die alte Regelung. Erst ab dem Geburtsjahrgang 1964 sollen die Staatsdiener mit 67 Jahren pensioniert werden.
