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Die Besoldung in Hamburg ist im Hamburgischen Besoldungsgesetz (HmbBesG) vom 26. Januar 2010 geregelt. Die letzte berücksichtigte Änderung wurde durch die mehrfach geänderten Artikel 1 und 2 des Gesetzes vom 17. Februar 2014 (HmbGVBl. S. 68) durchgeführt.

Anpassung der Besoldung

Die Besoldung wird regelmäßig nach den wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnissen des Landes angepasst. Dabei wird bei der Anpassung Rücksicht auf die Dienstaufgaben genommen. Die aktuellen Besoldungstabellen für das Jahr 2014 gelten ab dem 01. Januar 2014.

Besoldungstabellen Hamburg 2014

Link Hamburg (Neuverbeamtung) (gültig ab 01.01.2014)
Link Hamburg (Überleitung) (gültig ab 01.01.2014)

Link Familienzuschlag Hamburg (Neuverbeamtung)
Link Familienzuschlag Hamburg (Überleitung)

 Aktuelle Besoldungstabellen der Länder für das Jahr 2014



Bildquelle: © Sven Knie - Fotolia.com

Besoldung

Die Besoldung in Hamburg giedert sich in bestimmte Komponenten. Somit kann sich die Beamtenbesoldung aus folgenden Dienstbezügen zusammensetzen:

  • das Grundgehalt
  • bestimmte Leistungsbezüge für Professoren, Leiter und Mitglieder von Leitungsgremien an Hochschulen
  • der Familienzuschlag
  • diverse Zulagen
  • sonstige Vergütungen
  • in bestimmten Fällen eine Auslandsbesoldung

Zudem gehören zur Beamtenbesoldung auch folgende Bezüge:

  • Anwärterbezüge
  • jährliche Sonderzahlungen (beispielsweise Weihnachtsgeld)
  • vermögenswirksame Leistungen
  • Besoldung nach Leistung
  • diverse Zuschläge
  • bestimmte Zuwendungen

Das Grundgehalt

Das Grundgehalt richtet sich nach Stufen, sofern keine anderweitigen festen Bezüge vereinbart worden sind. Ein Aufstieg zu der nächsthöheren Stufe erfolgt nach Erfahrungszeiten, die der Beamte im Laufe einer bestimmten Zeit im aktiven Dienst sammelt.

Grundsätzlich wird ein Beamter mit der ersten Ernennung zum Beamten in die Stufe 1 seines Grundgehalts eingruppiert. Damit beginnt er, Erfahrungszeiten zu sammeln. Sollte er bereits Erfahrungszeiten gesammelt haben, so kann er diese gemäß § 28 anerkennen lassen. Die Festsetzung der jeweiligen Stufe wird den Beamten in Hamburg in schriftlicher Form mitgeteilt.

Nach einer bestimmten Zeitspanne erfolgt dann eine Höhergruppierung in die nächsthöhere Stufe.

Folgende Erfahrungszeiten ermöglichen eine Höhergruppierung:

Stufe 1
Stufe 2
Stufe 3
Stufe 4
Bei ErnennungNach drei Jahren in Stufe 1Nach zwei Jahren in Stufe 2Nach drei Jahren in Stufe 3
Stufe 5
Stufe 6
Stufe 7
Stufe 8
Nach vier Jahren in Stufe 4Nach vier Jahren in Stufe 5Nach sechs Jahren in Stufe 6Nach sechs Jahren in Stufe 7

Dienstzeiten, in denen keine Dienstbezüge aufgrund fehlendes Anspruchs gezahlt wurden, sind bei der Anrechnung an den Erfahrungszeiten ausgenommen. Ausgenommen hiervon sind Zeiten gemäß § 28 Absatz 2, die auf volle Monate abzurunden sind.

Einstiegsämter

Folgende Einstiegsämter werden folgenden Besoldungsgruppen zugewiesen:

Laufbahngruppe 1Laufbahngruppe 2

Besoldungsgruppe A 4 (erstes Einstiegsamt)

Besoldungsgruppe A 6 (zweites Einstiegsamt)

Besoldungsgruppe A 9 (erstes Einstiegsamt)

Besoldungsgruppe A 13 (zweites Einstiegsamt)

Beförderungsämter

Sofern das Amt einer niedrigeren Besoldungsgruppe in ihrer Funktion und dessen Wertigkeit stark abweicht, kann ein Beförderungsamt eingerichtet werden.

Anwärtergrundbetrag

Beamtenanwärter erhalten einen Anwärtergrundbetrag gemäß der aktuellen Besoldungstabelle.

Folgende Werte sind ab 01. Januar 2014 gültig:

Besoldungsgruppe / EingangsamtGrundbetrag


A 4

A 5 – A 8

A 9 – A 11

A 12

A 13

A 13 + Zulage oder R 1


919,10 Euro

1.038,18 Euro

1091,40 Euro

1229,25 Euro

1260,60 Euro

1295,04 Euro

Einmalige Zuwendung bei Amtsübertritt

Dienstunfähige Beamte im Polizeivollzugsdienst und Feuerwehrdienst erhalten eine einmalige Zuwendung, wenn sie vor ihrem 58. Lebensjahr die Laufbahn wechseln und in einer anderen Laufbahn tätig werden. Die einmalige Zuwendung wird ihnen neben ihren bisherigen Dienstbezügen nach Absatz 1 gewährt.

Die einmalige Zuwendung beträgt vor Vollendung:

1.des 55. Lebensjahres3.580 Euro
2des 56. Lebensjahres2.560 Euro
3.des 57. Lebensjahres2.050 Euro
4.des 58. Lebensjahres1.540 Euro