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Die Besoldung in Nordrhein-Westfalen wird durch das Landesamt für Besoldung und Versorgung in NRW festgesetzt und ausgezahlt.

Besoldungstabelle Nordrhein-Westfalen (NRW) 2014

Link Nordrhein-Westfalen (gültig ab 01.09.2014)
Link Anwärterbezüge Nordrhein-Westfalen
Link Familienzuschlag Nordrhein-Westfalen
 Aktuelle Besoldungstabellen der Länder
Themensammlung - NRW

 Beamtenbesoldung Rechner

 

Bildquelle: © Sven Knie - Fotolia.com

Besoldungserhöhung

Ab dem 01. Januar 2014 gelten folgende Erhöhungen der Dienstbezüge für aktive Beamte und Anwärter:

Besoldungsgruppe Grundgehalt Familienzuschläge
A 2 - A 10 2,95 % 2,95 %
A 11 - A 12 1,00 % 2,95 %
A 13 - A16, B-, C-, H-, R-, W-Besoldung 0,00 % 2,95 %
Anwärter 2,95 % 2,95 %

 

Die aktuelle Besoldung und Anwärterbezüge sind in den Besoldungstabellen für NRW festgesetzt. Die Tabellen werden in unterschiedlichen zeitlichen Intervallen in der Höhe der Beträge angepasst. Die Höhe der Besoldungsanpassungen richtet sich nach den Tarifverhandlungen bzw. Übertragungen der Ergebnisse aus den Tarifrunden für Beschäftigte im öffentlichen Dienst.

Sonderzahlung

Ab dem Jahre 2003 wurde die Sonderzuwendung durch die Sonderzahlung in NRW abgelöst. Die Sonderzahlung wird Beamten und Anwärtern mit den Bezügen für den Kalendermonat Dezember ausgezahlt. Die Höhe und der Anspruch sind im Sonderzahlungsgesetz NRW vom 20. November 2003 in der aktuellen Fassung festgesetzt. Für die Bestimmung der Höhe der Sonderzahlung liegen bestimmte Bemessungsfaktoren zu Grunde.

Für aktive Beamte in NRW gelten folgende Bemessungsfaktoren zur Berechnung der Sonderzahlung:

Bemessungsfaktor im Jahr (in Prozent)

Besoldungsgruppe 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013
A 2 - A 6 84,29 % 84,29 % 84,29 % 60 % 60 % 60 % 60 % 60 % 60 % 60 % 60 %
A 7, A 8 und Anwärter 70 % 70 % 70 % 45 % 45 % 45 % 45 % 45 % 45 % 45 % 45 %
Übrige Beamte 50 % 50 % 50 % 30 % 30 % 30 % 30 % 30 % 30 % 30 % 30 %

 

Um einen Anspruch für eine Sonderzahlung zu haben, muss der Beamte folgende Kriterien erfüllen:

  • Am ersten Arbeitstag im Dezember des jeweiligen Kalenderjahres muss eine Tätigkeit als Beamter im Landesdienst vorliegen
  • Das Vorliegen einer Mindestdauer von 6 Monaten im öffentlichen Dienst im laufenden Kalenderjahr muss erfüllt sein oder alternativ eine Beschäftigung seit dem ersten nicht allgemein freien Tag des Kalendermonats Oktober
  • Die Tätigkeit wird bis zum folgenden Jahr bis zum 31. März ausgeübt

Kindergeld

Das Kindergeld wird bei den Landesbeamten in NRW als vorweggenommene Steuervergütung festgesetzt und dann anschließend den Beamten ausgezahlt. Seit dem Jahre 1996 wird dieses Verfahren im Bereich des Steuerrechts angewandt. Auszuzahlende Behörde sind die Familienkassen des Landes, die durch das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) in Beobachtung stehen.

Folgende Höhe des Kindergeldes wurde seit dem Jahre 2010 festgesetzt und monatlich ausgezahlt:

  • für das erste und zweite Kind jeweils 184 Euro
  • für das dritte Kind 190 Euro
  • für das vierte und jedes weitere Kind 215 Euro

Link Kindergeld Allgemeine Hinweise

Mehr zum Thema Kindergeld können Sie unter Merkblatt Kindergeld  nachlesen.
 

Beihilfe

Die Zentrale Scanstelle Beihilfe ist für die Erfassung aller Anträge, Belege oder sonstigen schriftlichen Verkehr zuständig. Sie übermittelt zudem die Daten an die Beihilfestelle des Landesamts für Besoldung und Versorgung Nordrhein-Westfalen.

Beihilfe Nordrhein-Westfalen

 

Für die Übersendung der Anträge und Dokumente ist somit folgende Adresse zu verwenden:

Zentrale Scanstelle Beihilfe
32746 Detmold

In der Regel ist der Bemessungssatz (§ 12 Abs. 1 BVO) personenbezogen und wird wie folgt angesetzt:

Besoldungsgruppe Familienzuschläge
Beihilfeberechtigte im aktiven Dienst ohne Kind oder mit einem Kind 50 %
Beihilfeberechtigte im aktiven Dienst mit zwei oder mehr Kindern 70 %
entpflichtete Hochschullehrer 50 %
Beihilfeberechtigte im Ruhestand (Versorgungsempfänger) 70 %
berücksichtigungsfähige Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartner 70 %
berücksichtigungsfähige Kinder sowie beihilfeberechtigte Waisen 80 %

 

Der Beihilfebemessungssatz richtet sich nach den persönlichen Verhältnissen, die zum Zeitpunkt des Entstehens der Aufwendungen maßgebend waren.

Änderung der Beihilfe bei Erreichen des Ruhestands

Der Bemessungssatz vermindert sich um 10.v.H., sofern dem Beamten ein Zuschuss vom Rentenversicherungsträger von mindestens 80,00 Euro zur Krankenversicherung zusteht. Um eine korrekte Berechnung ermöglichen zu können, muss der aktuelle Rentenbescheid oder die aktuelle Rentenanpassungsmitteilung zusammen mit dem nächsten Beihilfeantrag vorgelegt werden.