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Zonenstufen

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5
6
7
8
9
10
11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

Zonenstufe 1

Die Auslandszuschläge für Beamte für die Zonenstufe 1 betrifft folgende Länder:

Land

Stadt

Frankreich

Lyon

Luxemburg

Luxemburg

Niederlande

Den Haag, Amsterdam

Vereinigtes Königsreich

London

Belgien

Brüssel

Italien

Mailand

Österreich

Wien

Portugal

Lissabon

Spanien

Barcelona, Palma de Mallorca, Malaga

Auslandszuschläge in Tabellenform: gültig ab 01. April 2019

 

Zonenstufe

bis
   2.350,44   

2.350,45
bis
2.647,65

2.647,66
bis
2.985,35

2.985,36
bis
3.369,02

3.369,03
bis
3.814,17

3.814,18
bis
4.324,40

4.324,41
bis
4.904,17

1

792,20

858,40

929,44

1008,89

1094,39

1189,48

1293,00

Grundgehaltsspanne von ... bis...

4.904,18
bis
5.562,85

5.562,86
bis
6.311,29

6.311,30
bis
7.161,72

7161,73
bis
8.127,96

8.127,97
bis
9.225,80

9.225,81
bis
10.473,22

10.473,23
bis
11.890,59

1

1407,40

1533,82

1674,68

1828,78

1893,79

1962,40

2035,86

Grundgehaltsspanne von ... bis...

Genereller Monatsbetrag in Euro

ab
11.890,60

152,90

1

2114,12

 

 

1 1 1 1 1 Rating 3.76 (21 Votes)

Der Paragraph 53 BBesG regelt die Abgeltung für allgemeine und dienstbezogene materielle und immaterielle Belastungen der allgemeinen Verwendung im Ausland. Zusammengefasst in Dienstortstufen, des zustehenden Grundgehalts, die Anzahl der berücksichtigungsfähigen Personen, die Bereitstellung von Gemeinschaftsunterkunft- und Verpflegung oder entsprechende Geldleistungen können als bemessungsfähiger Mehraufwand und Belastungen abgegolten werden.

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1 1 1 1 1 Rating 5.00 (2 Votes)

Allgemeines

Um die Attraktivität des öffentlichen Dienstes zu gewährleisten, ist die Altersversorgung der Beamten ein wichtiger Faktor. Die Versorgung der Beamten ist ein eigenständiges System der sozialen Absicherung. Neben der gesetzlichen Rentenversicherung ist die Beamtenversorgung das wichtigste System der Alterssicherung in Deutschland. Sie unterscheidet sich von den anderen Alterssicherungssystemen hinsichtlich der Rechtsquellen, Aufgaben oder Ausgestaltung, seiner Leistungen sowie seiner Finanzierung. Für die Regelung der Versorgung der Landesbeamten und die Beamten der Kommunen liegt die Kompetenz bei den Ländern. Für die Regelung der Versorgung der Bundesbeamten liegt die Kompetenz hierbei beim Bund, wobei aus dem Grundgesetz in Artikel 33 Absatz 5 die Gewährleistungspflicht des Staates für die Beamtenversorgung abgeleitet wird.

Die drei Säulen der Alterssicherung

In Deutschland setzen sich die Systeme der Alterssicherung aus drei Systemen zusammen, die wie folgt wären: die Regelsicherung, die Zusatzsicherung und die privaten Vorsorge.

Die Regelsicherung ist die gesetzliche Rentenversicherung, welche das Auskommen der Grundsicherung im Alter ermöglichen soll. Die betriebliche Zusatzversicherung im öffentlichen Dienst wird durch die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder wahrgenommen. Die zusätzliche Alterssicherung der kommunalen Angestellten und Arbeiter werden durch 17 kommunale Versorgungseinrichtungen gesichert. An der privaten Vorsorge beteiligt sich der Staat beispielsweise mit Zulagen und Steuervorteilen am Aufbau eines Altersvermögens. Dazu gehören auch Produkte wie Kapitallebensversicherungen.

Die Beamtenversorgung

Die Beamtenversorgung gilt als eine Sonderstellung der deutschen Alterssicherung, weil sie zur Regelsicherung auch die Zusatzsicherung mit abdeckt.

Durch einen einbehaltenen Gehaltsbestandteil der Besoldungs- und Versorgungsbezüge in Höhe von derzeit 0,2 Prozentpunkte werden Versorgungsrücklagen durch einen Versorgungsfonds der Beamten und Ruhestandsbeamten des Bundes und der Länder gebildet. Dieser Fonds wird durch die Bundesbank verwaltet.

Voraussetzungen für den Erhalt der Altersversorgung

  • Beamte müssen mindestens 5 Jahre im aktiven Dienst gewesen sein oder
  • Vorliegen einer Dienstunfähigkeit wegen Dienstbeschädigung

Versetzung in den Ruhestand

Der Beamte kann dann in den Ruhestand versetzt werden, wenn folgende Punkte vorliegen:

  • Regelaltersgrenze wurde erreicht: zu beachten gilt hier, dass die Regelaltersgrenze bis zum Jahr 2031, ausgehend von 65 Lebensjahren, schrittweise erhöht wird
  • Erreichen der besonderen Regelaltersgrenze bei Bundesbeamte des Polizeivollzugsdienstes oder des Feuerwehrdienstes der Bundeswehr (hier wird die Regelaltersgrenze schrittweise von 60 auf 62 Jahren angehoben)
  • Vollendung des 63. Lebensjahres: Pension wird mit Abschlägen von bis zu 14,4 % gezahlt, Antrag muss gestellt werden
  • Vollendung des 60. Lebensjahres: nur bei schwerbehnderten Beamten möglich, Abschläge bis 10,8 %, Regelaltersgrenze wird auf das 62. Lebensjahr erhöht, Antrag muss gestellt werden
  • Vorliegen einer Dienstunfähigkeit: Abschläge von bis zu 10,8 %, Antrag muss gestellt werden
  • Vorliegen eines einstweiligen Ruhestandes

Höhe des Ruhegehalts

Das Ruhegehalt wird durch Vervielfältigung der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge mit dem Ruhegehaltsatz berechnet. Der Ruhegehaltsatz hingegen wird anhand der abgeleisteten Dienstzeiten berechnet. Bei Vorliegen von 40 Dienstjahren wird eine Pension in Höhe von maimal 71,75 Prozent gezahlt. Die ruhegehaltsfähigen Dienstbezüge beziehen sich auf die Dienstbezüge, die in den letzten beiden Jahren vor der Pensionierung bezogen wurden. Dabei werden keine Zulagen und Zuschläge mit einberechnet.

Anzahl der pensionierten Beamten

Bezogen auf den 01. Janaur 2016 belief sich die Anzahl an Versorgungsempfängern bei:

  • 64.700 Ruhestandsbeamte (+ 2,3 % gegenüber 01.01.2015)
  • 70.800 pensionierte Berufssoldaten (+ 0,8 % gegenüber 01.01.2015)
  • 47.000 Hinterbliebene (- 0,2 % gegenüber 01.01.2015)
  • 429.000 Versorgungsempfänger bei Bahn und Post (- 1,7 % gegenüber 01.01.2015)

Quelle: Bundesministerium des Innern

1 1 1 1 1 Rating 3.67 (33 Votes)

In der Nottulner Gemeindeverwaltung gehen voraussichtlich 51 Mitarbeiter im Zeitraum von 2020 bis 2035 in den Ruhestand. Dies entspricht einer Quote von 3,2 Prozent, in einigen Jahren können es sogar 7 Mitarbeiter gleichzeitig sein.  Im Haupt- und Finanzausschuss wurde bisher über gute Erfahrungen mit Demographiestellen berichtet. Damit kein Personalmangel entsteht, wurden von der Verwaltung seit dem Jahre 2010 sogenannte Demographie-Nachwuchskräftestellen geschaffen.

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1 1 1 1 1 Rating 4.50 (8 Votes)

Das am 04. September 2013 in Kraft getretene Gesetz zur Gewährung eines Altersgeldes für freiwillig aus dem Bundesdienst ausscheidende Beamte, Richter und Soldaten (AltGG) wurde von der Regierungskoalition zur Verbesserung der Alterssicherung für Beamte, Richter und Soldaten als Alternative für die Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung geschaffen. Die Nachversicherung, die obligatorisch für freiwillig ausscheidende Beamte ist, bleibt jedoch bestehen.

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1 1 1 1 1 Rating 3.60 (5 Votes)

Beamte haben ebenso wie Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft Anspruch auf eine Elternzeit, die in der Mutterschutz- und Elternzeitverordnung (MuSchEltZV) geregelt ist. Eine Elternzeit kann bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes genommen werden, wobei 1 Jahr auch nach der Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes hinaus genommen werden kann.

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1 1 1 1 1 Rating 4.29 (7 Votes)

Gemäß der Erholungsurlaubsverordnung (EUrlV) stehen dem Beamten jährlich 30 Tage Erholungsurlaub bei einer 5-Tage-Woche zu, der bis spätestens zum 31. Dezember des darauffolgenden Jahres genommen worden sein muss. Nicht genommener Urlaub nach dem 31. Dezember des folgenden Jahres verfällt.

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1 1 1 1 1 Rating 3.80 (5 Votes)

Beamten ist es grundsätzlich gewährt, einer Nebentätigkeit neben ihrer Haupttätigkeit auszuüben, sofern bestimmte Voraussetzungen gegeben sind.

Folgende Voraussetzungen müssen für eine Nebentätigkeit gegeben sein:

  • Genehmigung durch den Dienstherrn vor Aufnahme der Nebentätigkeit, bis auf einige Ausnahmen, die im Bundesbeamtengesetz aufgelistet sind
  •  Zeitlicher Umfang muss eingehalten werden, gestattet werden können bis zu 8 Wochenarbeitsstunden, andernfalls kann eine Nebentätigkeit versagt werden
  • Dienstliche Interessen dürfen nicht durch die Nebentätigkeit beeinträchtigt werden
  • Die Unparteilichkeit darf durch die Nebentätigkeit nicht gefährdet werden

Keiner Genehmigung einer Nebentätigkeit bedarf es bei unentgeltlichen folgenden Tätigkeiten:

  • Tätigkeiten, die in die Privatsphäre einzuordnen sind und die dienstliche Interessen nicht in Frage stellen
  • Schriftstellerische, künstlerische und wissenschaftliche Tätigkeiten sowie auch Vorträge

Weitere Bedingungen zur Ausübung eines Nebenjobs für Beamte

Sollten die genehmigungsfreien Nebentätigkeiten gegen ein Entgelt ausgeübt werden, so ist dies vorab durch den Dienstherrn zu genehmigen. Dieser kann dann die Nebentätigkeit verwehren, wenn das dienstliche Interesse in Frage gestellt werden kann oder der Beamte den Dienst vernachlässigt.

Für alle Nebentätigkeiten gilt, dass diese ausserhalb der Diensträume abgehalten werden. Zudem dürfen Nebentätigkeiten nur ausserhalb der Arbeitszeit der Hauptbeschäftigung ausgeübt werden.

Nebentätigkeit im öffentlichen Dienst

Sofern der Dienstherr den Beamten verpflichtet, eine Nebentätigkeit auszuüben oder diese durch den Beamten freiwillig für den Dienstherrn ausgeübt wird, wird diese als "Nebentätigkeit im öffentlichen Dienst" eingruppiert. Die Nebentätigkeit darf dann nur für den Dienstherrn oder für eine andere öffentliche Körperschaft, Anstalt oder Stiftung des öffentlichen Rechts ausgeübt werden.

Die Vergütung der Nebentätigkeit im öffentlichen Dienst staffelt sich je nach Besoldungsgruppe, wobei Vergütungshöchstgrenzen einzuhalten sind. Sollten diese überschritten werden, so unterliegt der Beamte eine Ablieferungspflicht.

In der Nebentätigkeitsverordnung sind zudem Vergütungsbeschränkungen und Ablieferungspflichten für einige Tätigkeiten ausgenommen.

 

1 1 1 1 1 Rating 4.75 (4 Votes)

Am 01. September 2005 ist das neue Bundesreisekostenrecht (BRKG) in Kraft getreten, wobei dazu am 01. Juni 2005 die Allgemeine Verwaltungsvorschift (BRKGVwV) in Kraft trat. Das Reformgesetz des Reisekostenrechts wurde am 26. Mai 2005 ausgefertigt und anschließend zur Verkündung am 31. Mai 2005 im Bundesgesetzblatt Teil I Seite 1418 gegeben. Die letzte Änderung des Gesetzes wurde zum 01. Januar 2014 vorgenommen.

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1 1 1 1 1 Rating 4.17 (6 Votes)

Das Fachkräftegewinnungsgesetz, welches am 22. März 2012 in Kraft getreten ist, zielt auf den Erhalt der Konkurrenzfähigkeit des Bundes bei der Gewinnung von Nachwuchs hinsichtlich dem Wettbewerb mit anderen Dienstherrn in der freien Wirtschaft ab. Schwerpunktmäßig enthält das Fachkräftegewinnungsgesetz besoldungsrechtliche Maßnahmen, die sich auf neue sowie auch auf bestehende Dienstverhältnisse von Beamten auswirken.

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1 1 1 1 1 Rating 4.29 (7 Votes)

Für Beamte im Bund sind innerhalb der Arbeitszeitverordnung Regelungen getroffen worden, die eine Arbeitszeit flexibel gestalten lassen. Somit kann auf eine Kernarbeitszeit verzichtet und zudem 24 Gleittage pro Jahr eingeführt werden. In bestimmten Fällen und unter besonderen Voraussetzungen kann ein Bundesbeamter auch an einem Samstag den Dienst antreten. Eine sogenannte Telearbeit ist ebenso gestattet, bei der die Beamten von zu Hause aus an einen eigens dafür vorgesehenen Arbeitsrechner ihren Dienst wahrnehmen. Für Landesbeamte gelten eigene Regelungen, die von den Ländern erlassen werden.

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