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In Mecklenburg-Vorpommern sollen die rund 22.000 Beamten im März 2018 eine zusätzliche Einmalzahlung erhalten. Die Höhe soll sich dabei auf 9,35 Prozent des jeweiligen monatlichen Gehaltes belaufen. Wie das Finanzministerium des Landes mitteilte, würden im Haushalt für die Umsetzung rund 6,5 Millionen Euro zur Verfügung gestelt werden.

Beamtenbesoldung wird rückwirkend angehoben

Nach Gesprächen mit den Gewerkschaften, wie mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), dem Beamtenbund (dbb) und der Gewerkschaft der Polizei (GdP), wurde sich im Rahmen eines Kompromisses darauf geeinigt, dass die Beamtenbesoldung auch rückwirkend für 2017 angehoben werden soll. Ursprünglich war eine Besoldungsanpassung von 2018 bis 2022 geplant. Die rückwirkende Anhebung der Beamtenbesoldung für das Jahr 2017 soll sich an das Tarifergebnis aus dem öffentlichen Dienst orientieren.

Besoldungsgruppen A10 erhielten 2008 und 2009 keine Besoldungserhöhung

Die rückwirkende Erhöhung der Besoldung beruht auf einem Kompromiss, der zwischen dem Land und den Gewerkschaften geschlossen wurde. In den Jahren 2008 und 2009 wurde für die Besoldungsgruppen ab A10 keine Besoldungsanpassung vorgenommen. Die Beamten erhielten demnach trotz Tarifabschlüssen im öffentlichen Dienst keine Anhebung ihrer Besoldung. Das Land konnte dadurch etwa 44 Millionen Euro sparen.

 

Quelle: svz.de