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Der Finanzminister Mathias Brodkorb (SPD) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) haben sich darauf geeinigt, die bereits geplante Besoldungserhöhung für die rund 16.000 Landes- und Kommunalbeamten in Mecklenburg-Vorpommern zu übernehmen.

Besoldungserhöhung in zwei Schritten

Die Besoldungserhöhung, die sich an der Tarifeinigung aus dem öffentlichen Dienst orientiert, soll im ersten Schritt zum 1. Juni 2017 um 1,75 Prozent durchgeführt werden. Eine weitere Anhebung soll es zum 1. Januar 2018 um 2,15 Prozent geben. Zusätzlich soll ein Sockelbetrag von 65 Euro für die Beamten gezahlt werden. Wie in den vergangenen Jahren auch soll eine Versorgungsrücklage von 0,2 Prozent gebildet werden, die der Besoldungserhöhung abgezogen werden wird.

Bis 2022 sollen Tarifergebnisse aus dem öffentlichen Dienst übertragen werden

Wie das Land Mecklenburg-Vorpommern mitteilte, sollen auch künftig bis zum Jahr 2022 weiterhin die Tariferhöhungen für die Angestellten im öffentlichen Dienst auf die Landesbeamten übertragen werden, sofern die Haushaltszahlen dies zulassen.

Mehrkosten von 19 Millionen Euro für 2018 vom Haushalt zu tragen

Insgesamt werden Mehrkosten von rund 19 Millionen Euro auf den Haushalt im Jahr 2018 zukommen. Die Einigung muss allerdings noch vom Landtag zugestimmt werden. Das Parlament gab bereits jetzt schon seine Zustimmung.