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Gemäß Medienberichten zufolge, haben Beamte im Bund in den letzten drei Jahren insgesamt etwa 2,15 Millionen Euro für Nebentätigkeiten erhalten. Unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung berichten Medien, dass 2.036 Bundesbeamte insgesamt 3.709 Nebentätigkeiten ausgeübt haben, bei denen sie etwa 2,15 Millionen Euro erhielten.

Im Zeitraum zwischen 2010 bis 2012 verrichteten Bundesbeamte 1.172 Nebenjobs, die genehmigungspflichtig waren. 2.537 Beamte im Bund nahmen eine genehmigungsfreie Tätigkeit nebenher auf. Zu den genehmigungsfreien Jobs gehören unter anderem das Verfassen von Zeitungs- und Fachartikel sowie auch von Vorträgen.

Am häufigsten nahmen Beamte des Bundesfinanzministeriums Nebenjobs auf. Etwa 427 Beamte hatten insgesamt 1.071 Nebentätigkeiten, die sie im Durchschnitt mit 1.410 Euro pro Job vergütet bekamen. Dies geht aus den Zahlen für das Jahr 2012 hervor.

Beamte im Auswärtigen Amt nahmen dagegen Nebenjobs mit den höchsten Vergütungen auf. Im Durchschnitt erhielten sie pro Auftrag 1.500 Euro. Keine Berücksichtigung in der Antwort der Bundesregierung fanden Beamte des Kanzleramtes sowie diverser Ministerien wie dem Innen-, Landwirtschafts-, Verteidigungs-, Umwelt- und Entwicklungshilfeministerium, da diese keine Angaben zu ihren Nebentätigkeiten und den Verdiensten lieferten.

Quelle: focus.de