Der Dienstgrad des Fähnrichs wird national unterschiedlich benannt. Dabei ist der Fähnrich ein militärischer Dienstgrad, welcher einen Offiziersanwärter oder einen dienstjüngsten Offiziersgrad bezeichnet. In den ehemaligen Bündnisstaaten des Warschauer Vertrages besaßen Fähnriche ihre eigene Laufbahngruppe, welche zwischen den Offizieren und den Unteroffizieren lag.
Der Vertreter eines Staates in einem anderen Land oder bei einer internationalen Organisation
wird als Botschafter (engl. Ambassador) bezeichnet. Er besitzt immer den diplomatischen Status und eine Immunität. Dabei wird der Botschafter immer vom zuständigen Außenministerium entsandt und übernimmt die Aufgabe des persönlichen Repräsentanten des Staatsoberhauptes seines Landes.
Um das Amt des einfachen Dienstes zu erlangen, muss mindestens ein Hauptschulabschluss oder ein gleichwertiger Abschluss erfüllt sein. Dabei ist der einfache Dienst die unterste Laufbahn des Beamtenrechtes. In A2 werden Oberamtsgehilfen eingruppiert. Oberamtsgehilfe bezeichnet ein neues Eingangsamt, welches nach Wegfall der Besoldungsgruppe A1 Ende der 1980er Jahre in Kraft trat.
Die Bezeichnung Betriebsassistentin bzw. Betriebsassistent wie z.B. im Bereich Gastronomie und Tourismus umfasst sowohl den Stellvertreter/in und auch die/den Assistent/in der Betriebsleitung der Hotellerie, in der Gastronomie und/oder in der Fremdenverkehrswirtschaft tätige Personen. Die wichtigsten Aufgaben der/des Betriebsassistenten/in können folgenden Bereichen zugeordnet werden: Erledigung von Arbeiten in der Küche, Arbeiten im Servicebereich, das Anlernen und Einweisen von neuen Arbeitskräften, als auch den Bereich der Buchführung.
Die Amtsbezeichnung Schaffner/in tritt heute nur noch selten in Gebrauch, da die Tätigkeiten dieser Berufsgruppe überwiegend von Automaten erledigt werden. Schaffner oder Schaffnerinnen ist die Amtsbezeichnung für Beamte im einfachen Dienst. (früher z.B. Postschaffner). Heute werden die Besoldungsgruppen des einfachen Dienstes kaum noch besetzt.
Der Rang des Gefreiten war der niedrigste Rang, den ein gewöhnlicher Soldat besetzen konnte. Die Rangbezeichnung ist schon sehr alt und stammt ungefähr aus dem 16. Jahrhundert, später änderten sich die Bezeichnungen und wurden ab dem 20. Jahrhundert als Obergefreiter, Hauptgefreiter, Stabsgefreiter und Oberstabsgefreiter geführt. Das Amt des Gefreiten ist das deutsche Äquivalent für Privat in den Streitkräften.
Maat ist die Berufsbezeichnung in Deutschland für einen Soldaten im niedrigsten Unteroffiziersdienstgrad innerhalb der deutschen Marine. Die Laufbahngruppe des Maat umfasst nur zwei Dienstgrade, den Maat und den Obermaat. In den Teilstreitkräften des Heeres und der Luftwaffe wird dieser Dienstgrad als Unteroffizier bezeichnet. Dabei entspricht der Obermaat dem Dienstgrad des Stabsunteroffiziers.
In den Bundesländern Deutschland gibt es innerhalb der Feuerwehre verschiedene Dienstgrade z.B. der Brandmeister (Zugskommandant). Diese unterscheiden sich nach Ausbildungsstand, Dienstverwendung und Dienstalter. Die Dienstgrade in den Ländern Deutschland und Österreich sind sich zwar recht ähnlich, weisen aber dennoch kleine Unterschiede auf, da sie in den einzelnen Bundesländern eigens geregelt werden.
In Deutschland bezeichnet der Begriff Konrektor den stellvertretenden Leiter einer
Grund-, Haupt-, oder Realschule. In einigen Bundesländern wird der Begriff auch für den stellvertretenden Leiter einer Sonderschule verwendet. Dies ist aber Landesrechtlich geregelt.
Ebenfalls als Konrektor bezeichnet man den stellvertretenden Rektor einer Hochschule.
Homosexuelle Beamte werden bei der Besoldung nicht mehr benachteiligt, wie es noch im März 2009 war. Aktuell im Jahr 2022 sind sie heterosexuellen Beamten gleichgestellt. Ab 01. Juli 2009 haben Beamte, die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben, Anspruch auf den Familienzuschlag der Stufe 1. Ihnen stehen ebenso Auslandszuschläge und Aufwandsentschädigungen wie verheirateten Beamten zu.
Auch Beamte haben keinen Anspruch auf einen Raucherraum oder gesonderte Raucherpausen. Tritt der Fall ein, dass der Dienstherr der Beamten ein generelles Rauchverbot in den Räumen seiner Behörde erlässt, müssen sich alle betroffenen Beamten daran halten. Das ausgesprochene Rauchverbot ist bindend.
