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08.02.2018 - Forderungsbeschluss
26. Februar 2018 – Auftaktrunde (Erste Verhandlungsrunde)
12./13. März 2018 – Zweite Verhandlungsrunde
15./16. April 2018 – Dritte Verhandlungsrunde

18.04.2018

Nach zähen Verhandlungen ist es im Rahmen der Tarifrunde 2018 für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst im TVöD zu einer Einigung gekommen. Das Tarifergebnis sieht eine Gehaltssteigerung von rund 7,5 % vor, welche jedoch nicht linear auf alle Entgeltgruppen übertragen werden soll. Vielmehr wird jede einzelne Entgeltgruppe ihre eigene prozentuale Steigerung erhalten.

Die Lohnerhöhung soll in drei Schritten erfolgen:

  • Rückwirkend 01. März 2018 rund 3,2 %
  • zum 01. April 2019 rund 3,1 %
  • zum 01. März 2020 um rund 1,06 %
  • Einmalzahlung von 250 € bis EG 6 für den TVöD Bund und TVöD VKA
  • Sowie zahlreichen weiteren Regelungen für die Bereiche des TVöD

Der lineare Teil des Tarifergebnisses soll auf die Beamten des Bundes übertragen werden, wie Bundesinnenminister Horst Seehofer unmittelbar nach der Tarifeinigung erklärte. Er wird zeitnah ein Bundesbesoldungs- und -versorgungsanpassungsgesetz 2018/2019/2020 vorlegen.

26.03.2018

Es herrscht eine kleine Streikpause zwischen den Osterfeiertagen. Ab dem 09. April wollen die Gewerkschaften ihre Warnstreiks wieder aufnehmen. Besonders der Nahverkehr und der Bereich Kita wurde in den letzten Woochen massiv bestreikt. Es kam vielerorts zu Kitaschließungen und Ausfällen im Nahverkehr.

01.03.2018

Warnstreiks werden von den Gewerkschaften verdi und Komba angekündigt. Vor allem sind die Bereiche Müllabfuhr, Stadtwerke, Jobcenter und Kita betroffen.

26.02.2018

Die erste Verhandlungsrunde für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst ging ergebnislos zu Ende. Es sollen laut Gewerkschaftsaussagen Warnstreiks folgen. Die Gespräche wurden auf die zweite Verhandungsrunde am 12. und 13. März 2018 vertagt.

18.01.2018

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) gibt in ihrem Flyer bekannt, dass sie die Beschäftigten der Bundespolizei, des Bundeskriminalamtes sowie die Beschäftigten in bestimmten kommunalen Bereichen in Baden-Württemberg und Bremen bei der Tarifrunde TVöD 2018 vertritt. Insgesamt werden von der GdP laut Gewerkschaftsangaben etwa 35.000 aktive Beamte und rund 5.200 Tarifbeschäftigte vertreten. Betroffen sind neben den Polizeibeamten auch Beschäftigte in der Kriminaltechnik, in den Kfz‐Werkstätten, bei der Schießwarte, in der Informationstechnik sowie Beschäftigte der Hubschrauberstaffel, Köche und Techniker.

06.01.2018

Der dbb legt seine Branchentage fest. Diese werden bis zum Beginn der Tarifrunde TVöD 2018 weitergeführt werden. Von den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst sind laut Gewerkschaftsangaben insgesamt rund 1,6 Millionen Beschäftigte betroffen, darunter 145.660 Arbeitnehmer des Bundes und 1.278.075 Arbeitnehmer der Kommunen sowie 179.915 Beamte im Bund. Der Tarifabschluss soll auf die Bundesbeamten wirkungsgleich übertragen werden. Kommunal- und Landesbeamte sind hiervon ausgeschlossen. Sie hatten bereits im vergangenen Jahr eine Besoldungsanpassung durch die Tarifrunde im TV-L erhalten. In vielen Bundesländern erfolgt zum 01.01.2018 bereits die zweite Besoldungserhöhung.

Stimmen: Volker Geyer, stellvertretender dbb Bundesvorsitzender und Fachvorstand Tarifpolitik:
„Wir möchten wissen, was die betroffenen Kolleginnen und Kollegen bewegt. Alle sind aufgerufen, sich einzumischen, bevor Anfang Februar die endgültigen Forderungen in den Gremien beschlossen werden.“ „Das gilt für die Tarifbeschäftigten ebenso wie für die Beamten, auf die das Ergebnis übertragen werden soll.“

Festsetzung der dbb Branchentage

16.01.2018, Straßenmeisterei, Solingen
17.01.2018, Kommunalverwaltung, Bonn
18.01.2018, Bundesverwaltung, Köln
18.01.2018, Jobcenter, Frechen
19.01.2018, Straßenmeisterei, Lawalde
30.01.2018, Feuerwehr, Lemgo
01.02.2018, Gesundheitsdienst, Lüneburg
01.02.2018, Straßenmeisterei, Kirchheim
05.02.2018, Bundeswehrverwaltung, Köln
05.02.2018, Nahverkehr, Düsseldorf
05.02.2018, Jobcenter, Frechen

12.12.2017

Der dbb gibt bekannt, dass Ulrich Silberbach, der dbb Bundesvorsitzende, im Februar 2018 die Tarifverhandlungen mit Bund und Kommunen führen wird. Bisher erfolgte die Führung durch den dbb Fachvorstand Tarifpolitik. Hintergrund für den Wechsel ist die Entschlossenheit, für die Bundesbeamten das bestmögliche Ergebnis herauszuholen.

 

Weitere Informationen:

Alle Besoldungsrunden in der Übersicht