1 1 1 1 1 Rating 2.00 (5 Votes)

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft vertritt die Interessen der angestellten Lehrkräfte, die in Schulen der Bundesrepublik tätig sind. Zusammen mit den Angestellten der Hochschulen und des Erziehungs- und Sozialdienstes wollen sie eine Lohnerhöhung von 6% durchsetzen. Im öffentlichen Dienst der Länder gibt es ca. eine Million Angestellte, davon sind ca. 200.000 Lehrer.

Die ambitionierten Forderungen für die diesjährige Tarifrunde haben die Gewerkschaften bereits am 14. Dezember formuliert.  

Weniger Befristungen ohne Sachgrund

Die wichtigsten Punkte betreffen sachgrundlose Befristungen von Arbeitsverhältnissen, die sich besonders im wissenschaftlichen Bereich negativ auf die Forschungskontinuität auswirken. Die Entlohnung der Angestellten des Erziehungs- und Sozialdienstes soll angeglichen werden. Die Entgeltgruppen 9 bis 15 sollen künftig nach der Lohnstufe 6 bezahlt werden.
Die Gesamtforderung beläuft sich auf 6 % mehr Lohn und das erzielte Ergebnis der Verhandlungen soll auch für die auf Landesebene beschäftigten Beamten gelten.

Auch der Sozial- und Erziehungsdienst soll profitieren

Die genannten Forderungen würden allen Landesangestellten bedeutende Vorteile bringen. Zum Beispiel würden die nach Tarif beschäftigten Lehrer für die Lohnstufe 6 mehr Gehalt bekommen. Auch die Angestellten im Sozial- und Erziehungsdienst wollen endlich davon profitieren, dass ihre Tätigkeit während der Tarifverhandlungen in den Jahren 2009 und 2015 aufgewertet wurde. Das wurde damals in Verhandlung mit den Kommunen erreicht.Auch die Landesbeamten hätten bei einem Verhandlungserfolg einen Besoldungsanstieg, der sich an der Tabellenerhöhung der nach Tarif Angestellten orientiert.

Gewerkschaft Erziehung und Bildung fordert zu Kundgebungen auf

Um den Forderungen besonderen Nachdruck zu verleihen, rief die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft zu Kundgebungen und Demonstrationen auf, an denen sich die Mitglieder möglichst aktiv beteiligen sollen.