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In der vergangenen Woche haben sich an den Streiks im Rahmen der Tarif- und Besoldungsrunde 2013 für den öffentlichen Dienst rund 20.000 Beschäftigte beteiligt. Vor allem in Berlin konnte eine bemerkenswerte Beteiligung an den Streikaufrufen von den Gewerkschaften von Lehrern, Dozenten und Erziehern verzeichnet werden.

Gefordert wird von den Arbeitgebern unter anderem eine Einkommenserhöhung von 6,5 Prozent, 30 Tage Erholungsurlaub und einen Tarifvertrag für Lehrkräfte, in dem die Eingruppierung genaustens geregelt ist. Die Arbeitgeber hatten in der ersten und der zweiten Tarifrunde kein Angebot vorgelegt. Somit wurden die angekündigten Warnstreiks von den Gewerkschaften und den Beschäftigten in die Tat umgesetzt.

Auch in dieser Woche sind wieder zahlreiche Streikaktionen geplant. Unter anderem am Montag in Schwerin und Umgebung, am Dienstag vorrangig in Nordrhein-Westfalen, aber auch in Sachsen-Anhalt, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern, am Mittwoch in Bremen, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern, am Donnerstag erneut in Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt und am Freitag in Baden-Württemberg.
Die dritte Tarifrunde für den öffentlichen Dienst soll am 7. und 8. März 2013 in Potsdam stattfinden. Es wird ein Angebot seitens der Arbeitgeber erwartet.

Quelle: gew-tarifrunde.de