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In der Nottulner Gemeindeverwaltung gehen voraussichtlich 51 Mitarbeiter im Zeitraum von 2020 bis 2035 in den Ruhestand. Dies entspricht einer Quote von 3,2 Prozent, in einigen Jahren können es sogar 7 Mitarbeiter gleichzeitig sein.  Im Haupt- und Finanzausschuss wurde bisher über gute Erfahrungen mit Demographiestellen berichtet. Damit kein Personalmangel entsteht, wurden von der Verwaltung seit dem Jahre 2010 sogenannte Demographie-Nachwuchskräftestellen geschaffen.

Am Anfang wurden die neuen Stellen an die Mitarbeiter, die befristet beschäftigt waren, vergeben. Nun aber werden freie Stellen nach erfolgreich beendeter Ausbildung mit Nachwuchskräften besetzt. Es hat sich in den letzten Jahren auch gezeigt, dass Nachwuchskräfte auch hervorragend als Elternzeit- und Teilzeitvertretungen eingesetzt werden können, um somit die Nachwuchskräftestellen entweder zeitweise oder nur zum Teil zu nutzen.

Der Stellenplan der Gemeinde Nottuln sieht im Jahr 2014 drei neue Demographiestellen bzw. Nachwuchskräfte vor. Es wurde geplant, eine Stelle zu besetzen und die anderen beiden Stellen für eventuelle Personaleinstellungen zu planen. Das Personalkonzept der Verwaltung wurde vom Haupt- und Finanzausschuss zustimmend zur Kenntnis genommen und der Stellenplan gebilligt. Dieser beinhaltet ebenso auch neue Mitarbeiter im Rathaus. Vorgesehen wurden  zu den drei Demographiestellen auch eine halbe Stelle für ein Redakteur-Posten für eine Homepage und eine vorübergehende Doppelung  in der Kämmerei.

Neue Stellen bedeuten jedoch fast immer eine Erhöhung der Personalkosten durch die Anpassung der Pensions- und Beihilferückstellungen, eventuellen tariflichen Erhöhungen und auch Anpassungen des Stellenbewertungsverfahrens. So auch in Nottuln. Im nächsten Jahr werden sich demnach voraussichtlich die Personalkosten der Gemeinde um rund 360.000 Euro auf 4,6 Millionen Euro erhöhen.

Quelle: wn.de