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In der Samstagsausgabe des "Tagesspiegels" sprach sich Elke Hannack, die stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds für eine angemessene Übertragung der Mütterrente und der Rente mit 63 auch auf Beamte aus. Der DGB meint, dass das Rentenpaket auch für Beamte gelten müsse, denn „der Staat hält einerseits die Wirkungsgleichheit bei Verschlechterungen hoch, tut sie bei Verbesserungen aber als unberechtigte Forderung ab".

Eine andere Meinung vertritt der Innenminister Thomas de Maizière (CDU). Die Basis verbeamteter Versorgungsempfängerinnen sei eine ganz andere, die Verbesserung von Kindererziehungszeiten damit nicht notwendig, teilte er dem Deutschen Gewerkschaftsbund mit. Die Rente mit 63 habe außerdem einen größeren Fachkräftemangel zur Folge.

Das sei kaum mit dem Ziel der nachhaltigen Versorgung der Beamten zu vereinbaren. Die Neuregelungen beim Rentenpaket sollten somit nicht für die ca. 350.000 Bundesbeamten gelten.

Quelle: DGB