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Beamte der Feuerwehr fordern im Rahmen des Aktionstages des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) und weiterer Gewerkschaften die Wiedereinführung des Weihnachtsgeldes in Niedersachsen. Die Sonderzahlung war im Jahr 2005 von der damaligen Landesregierung gestrichen worden. Der Aktionstag gilt als Auftakt für die anstehende Tarifrunde für die Beschäftigten der Länder im öffentlichen Dienst, welche am 18. Januar 2017 starten wird.

Insgesamt handelt es sich dabei um 220 Feuerwehrmänner, die vor dem Finanzministerium mit Trillerpfeifen ihren Ärger kürzlich kundgaben. Als Verdeutlichung ihrer Forderung stellten sie einen kahlen Tannenbaum vor dem Ministerium auf.

„Wir geben jeden zweiten Euro an Steuereinnahmen für die Personalkosten im Öffentlichen Dienst aus“, erklärte der zuständige Finanzminister. Demzufolge könnte das Weihnachtsgeld vorerst nicht eingeführt werden.

Allerdings möchte der Landtag für die Besoldungsrunde 2017/2018 eine Erhöhung der Besoldung von 2,5 Prozent zum 01. Juni 2017 und weitere 2,0 Prozent zum 01. Juni 2018 beschließen. Das Gleiche soll für die Beschäftigten der Länder im öffentlichen Dienst gelten.