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Die niedersächsischen Beamten bemühen sich um bessere Abschlüsse im Öffentlichen Dienst. Einige der Forderungen waren bereits erfolgreich, zum Beispiel die Erhöhung der Feuerwehrzulage. Die Gespräche über die Forderhöhe dauern aber noch an. Die Ergebnisse sollen erst am 14. Dezember publiziert werden.

Im Dezember 2014 war in der letzten Tarifrunde das Ziel der Gewerkschaften, eine Erhöhung des Lohns um 5,5% für die Angestellten im Öffentlichen Dienst der Länder durchzusetzen. Als Ergebnis gab es eine Lohnerhöhung um 2,1% rückwirkend zum 1. März 2015 und zum März dieses Jahres nochmal 2,3%, mindestens aber 75 Euro monatlich.

Lohnerhöhung für Beamte in 2017/2018

Als Symbol ihrer Forderungen nach Weihnachtsgeld hatten 220 Feuerwehrleute Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider (SPD) einen kahlen Tannenbaumstamm überreicht. Dieser verneinte jedoch die Forderungen. Als Begründung sagte er, dass jeder zweite Euro an Steuereinnahmen für die Personalkosten im Öffentlichen Dienst ausgegeben wird.

Es stehen jedoch Lohnsteigerungen für die Beamten für 2017/2018 an, denn im Landtag werden zum 1. Juni 2017 2,5% mehr und zum 1. Juni 2018 2,0% mehr beschlossen.
Beamte sind bei den Pensionen generell bedeutend im Vorteil, so der niedersächsische Bund der Steuerzahler. Im Gegensatz zu Arbeitnehmern sind sie unkündbar und haben im Falle einer Krankheit die Zusicherung auf eine unbegrenzte Lohnfortzahlung.

Neue Tarifrunde beginnt im Januar

Im Hannover hat es bereits auch eine gemeinsame Kundgebung der Gewerkschaft der Polizei und der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft gegeben.
Im kommenden Jahr ist wieder eine Tarifrunde für die Beschäftigten der Länder geplant, die dann auch für die Beamten der Länder und Kommunen bundesweit Relevanz haben soll. Am  18. Januar werden die Verhandlungen in Berlin beginnen. Im Vorfeld ist der Aktionstag von den Gewerkschaften organisiert worden.