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Der Deutsche BundeswehrVerband fordert im Rahmen der bevorstehenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst eine Besoldungsanhebung von 6,5 Prozent. Diese soll für die Beamten, Soldaten und Richter geltend sein.

Der Bundesvorsitzende Oberst Ulrich Kirsch fordert eine Anhebung der Beamtenbesoldung deutlich über den Wert der Inflationsrate. In den letzten zehn Jahren soll eine Besoldungsanpassung durch die Inflationsrate stets wieder kompensiert worden sein. Das hätte den Beamten, Soldaten und Richtern nicht viel genützt. Kirsch ist sich sicher, dass eine spürbare Erhöhung der Besoldung auch die Wirtschaft weiter ankurbeln würde.

Seit dem Jahr 2005 sind die Energiepreise um mehr als 33 Prozent gestiegen. Zudem lag die Inflationsrate zwischen Januar 2010 und August 2011 bei 3,4 Prozent. Dies führte dazu, dass die letzte Besoldungsanpassung mit Einkommensverlusten bei Soldaten einherging. Damit dies nicht wieder der Fall sein wird, muss eine höhere Anhebung der Beamtenbesoldung durchgesetzt werden. Wenn es nach Kirsch ginge, dann um linear 6,5 Prozent. Eine Einmalzahlung in Form von Weihnachtsgeld soll jedoch, gemäß Kirsch, nicht Bestandteil der Anpassung sein.

Quelle: presseportal.de