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In diesem und im kommenden Jahr werden die Beamten in Brandenburg mehr Geld erhalten. So hat am Dienstag das Kabinett dieser Erhöhung der Bezüge entsprechend zugestimmt. Zumindest teilte dies die Staatskanzlei mit. Demzufolge wird das monatliche Grundgehalt rückwirkend zum 1. Juli für die rund 38.000 Beamte um 21 Euro angehoben. Des Weiteren steigen die Dienst- und Versorgungsbezüge um 2,65 Prozent.

Eine weitere Erhöhung soll es auch im nächsten Jahr geben, und zwar um zwei Prozent. Dabei benannte der Finanzminister von Brandenburg namens Helmut Markov (Linke) die Mehrausgaben des Landes für diese Erhöhungen auf etwa 96 Millionen Euro. Allerdings muss der Landtag dieser Erhöhung noch zustimmen.

Das rot-rote Kabinett hatte sich bereits zu Beginn des Monats auf zwei neue Vorschläge zu dem Beamtenrecht sowie zur Besoldung geeinigt. Hiernach müssen sich die Landesbeamten auf eine leistungsabhängige Bezahlung sowie auf eine längere Lebensarbeitszeit einstellen. Darüber hinaus soll auch die Regelung zum Familienzuschlag entsprechend geändert werden. So soll nicht mehr entscheidend sein, dass ein Beamter verheiratet ist, sondern ob Kinder in der Familie leben.

Quelle: morgenpost.de