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Das Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen (BADV) führt ab dem Jahr 2015 ein neues Personalverwaltungssystem für die etwa 300.000 Bezügeempfänger ein, welches einheitlich geregelt ist. Das neue Personalverwaltungssystem läuft auf Grundlage einer Standard-Software der Firma SAP und löst damit das bisher genutzte System KIDICAP ab. Das neue Personalsystem soll erstmals mit der Januarzahlung der Besoldung und der Versorgung für die Beamten angewandt werden. Für die tariflich beschäftigten Mitarbeiter soll das System zu einem späteren Zeitpunkt greifen.

Keine Änderungen für Bezügeempfänger

Für die Beamten ändert sich im Grunde genommen nichts. Lediglich die Gestaltung der Bezügemitteilung ist anders ausgerichtet. Mit der ersten Bezügemitteilung erhalten alle Beamten und Versorgungsempfänger erläuternde Hinweise, die die neue Gestaltung erklären. Alle bisherigen Daten werden ohne Ausnahme in das neue System übertragen. Es müssen somit keine neuen Daten mitgeteilt werden.

Des Weiteren wird sich ebenso nichts an der Bezügehöhe ändern. In einigen Fällen können jedoch kleine Differenzen im Centbereich auftreten, da diese mit dem neuen System gerundet werden.

Bundeswehr ist ausgenommen

Das neue Abrechnungssystem PVS wird für alle Beschäftigten des Bundes nach 17 Betriebsjahren des bisherigen Systems KIDICAP angewandt. Eine Ausnahme bildet jedoch hier die Bundeswehr. Mit dem neuen System können sämtliche Sparten der Personalverwaltung zusammengefasst werden. Dazu gehören unter anderen die Administration, der Fortbildungsbereich, das Stellen- und Organisationswesen sowie die Zahlungsstelle der Bezüge.

Durch die Einführung des Systems PVS müssen die Mitarbeiter in den Bereichen geschult werden. Es wird deshalb darum gebeten, in der Umstellungsphase von allgemeinen Nachfragen abzusehen. Zudem kann es zu längeren Bearbeitungsphasen kommen.

Quelle: bva.bund.de




Beiblatt für Bezügeempfänger

Hinweisschreiben zur Einführung eines neuen Personalkostenabrechnungssystems