Am Dienstag, den 21. Dezember 2010, fanden Protestaktionen von Lehrern von neun Schulen in der bayrischen Landeshauptstadt München statt. Grund für die Protestaktionen sind die Sparpläne der Landesregierung. Diese beziehen sich auf den öffentlichen Dienst und sehen eine Nullrunde im Jahr 2011 für Beamte und Versorgungsempfänger vor.

Weiterhin geplant ist eine Herabstufung der Besoldungsgruppe bei Neueinstellungen von Beamten ab 30. April 2011. Eine Aussetzung der Leistungsbezüge ist für zwei Jahre angesetzt worden. Dies teilte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bayern mit.
Ebenso verhindert werden soll eine Verlängerung der Wiederbesetzungssperre, die von drei auf 12 Monate ansteigen soll, der Wegfall der Zuwendung für Jubiläen, die Verringerung der Tagegelder und Entschädigungen der Wegstrecke sowie der Wegfall der Zuführungen zum Versorgungsfonds und– rücklage 2011 und 2012.

 

Quelle: sueddeutsche.de