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Bürgermeister, Polizisten, Lebensmittelkontrolleure, Förster – zurzeit existieren ungefähr 35.000 Beamte in Sachsen. Jetzt teilte die „BILD“-Zeitung mit, dass sich Sachsens Beamte ab dem nächsten Jahr auf ein dickes Gehaltsplus freuen können.

Derzeit sollen die CDU und FDP angeblich an einem entsprechenden Gesetz für das Bundesland Sachsen arbeiten. Ein Insider verriet der „Bild“-Zeitung, dass das Gesetz noch vor den Sommermonaten in den Landtag kommen soll. Zudem gebe es dann für die Beamten 6,5 Prozent mehr Gehalt. Dies würde für den CDU-Finanzminister Georg Unland eine deutliche jährliche Mehrausgabe von ungefähr 240 Millionen Euro bedeuten. Doch wehren kann er sich nicht dagegen, denn schließlich hat er im öffentlichen Dienst den Tarifvertrag abgeschlossen, der bereits die gleiche Erhöhung des Lohns für die Angestellten beinhaltet. Darüber hinaus muss Unland auch das umsetzen, was letztendlich der Landtag beschließt.

Der Sächsische Beamtenbund wurde sauer, als bisher nur die Angestellten eine Lohnerhöhung bekamen. So schrieb er im März einen Brief an die Regierung und forderte diese auf, dieser Ungerechtigkeit endlich ein Ende zu setzen.

Im Übrigen gilt die Lohnerhöhung für alle Beamte wie auch gewählte Beamte (Bürgermeister, Beigeordnete etc.). Nächstes Jahr soll das Gesetz in Kraft treten. Zur Debatte stehen zurzeit drei Termine: 1. Januar, 1. März oder 1. Juli.

Laut der „Bild“-Zeitung erklärte der innenpolitische FDP-Sprecher Benjamin Karabinski, dass es um Gerechtigkeit gehe und dass sich gute Leistungen lohnen müssen.

Quelle: bild.de